Sprachlich stammt das Wort Salettl von der italienische Saletta ab,
also einem "Sälchen", womit ein kleines, meist offenes Gartenhaus
gemeint ist, ähnlich einem Pavillon. Der Ausdruck ist vorwiegend in
Österreich und Süddeutschland verbreitet. Unser Exemplar, 1890
kunstvoll aus Holz gezimmert, ist eines der wenigen, das in dieser
Form noch zu finden und obendrein weitgehend im Originalzustand
ist. Früher hatten viele Wirtshäuser ein Salettl, doch im Laufe der
Zeit wurden sie baufällig und man wollte sich den Erhalt häufig
nicht mehr leisten. An warmen, aber regnerischen Sommertagen
ist es ein herrlicher Freisitz für etwa 80 Personen, ideal auch
für Familien- oder Betriebsfeiern.